Himmelfahrtskommando

Tanz auf dem Vulkan im Vogelsberg, 9. bis 12.5.2002

Am Mittwoch, dem 8.Mai starteten mehrere Autos, Anhänger und Islandpferde und ein Benjamin in Richtung Herbstein im Vogelsberg. Nach mehr oder weniger aufregenden Anfahrten, bei denen von in der Matsche festgefahrenen Hängern, verirrten Gespannfahrern, 6-stündigen Landstraßen- fahrten und Löchern im Boden des Pferdeanhängers fast keine Katastrophe ausblieb, trudelten die letzten Mitglieder leicht entnervt um 23.00 Uhr in Herbstein ein. Nachdem alle Pferde super- gut untergebracht waren (danke Martina und Hartmut für die tollen Paddocks) und kein Reiter in der Dunkelheit in den Bach gefallen war, trafen sich alle zu einem sehr verspäteten Abendessen im Gemeinschaftsraum unserer Ferienwohnungen "Zur Allee". Dort wartete ein reichlich ge- deckter Tisch auf die Hungrigen. Es war supernett, dass alle gewartet haben, bis auch die letzten (Nicola und Andrea) angekommen waren. Nach einem leckeren Essen wurde noch ein bisschen ge- redet und nach und nach verschwanden alle in ihren Betten.

DONNERSTAG:
Am 9. Mai trafen wir uns um 8.00 Uhr zum Frühstück, nachdem sich alle vergewissert hatten, daß die Pferde die Nacht gut verbracht hatten (sie hatten!). Dann, so gegen 9.30 Uhr holten wir die Pferde. Hier war nun der erste vierbeinige Verletzte zu beklagen: Benjamin hatte sich bei der Hängerfahrt gut 1/4 seines Hinterhufes abgeraspelt, was Vera einen ziemlichen Schock ver- setzte. Es dauerte einige Zeit, bis klar war, ob er überhaupt mitlaufen kann. Aber mit einer Socke und Hufschuhen wollte Vera es probieren, zumal Benjamin nicht lahmte. So machten sich dann 13 kleine Reiterlein (davon 11 Vereinsler) bei schönem Wetter auf den Weg, um geführt von Isa auf Vinur, die Gegend um Herbstein zu erkunden. Da waren noch - Vera/Fenja, Nico/Benjamin, Eva/Bjarmi, Rainer/Svertingur, Verena/Minning, Martina/Naggur, Petra/Mosa, Jutta/Elfa, Nicola/Gillingur, Hartmut/Gilfi, Rolf/Tröll und Andrea/Saeta. Nun, bei dieser Besetzung sollte es nicht bleiben....

Aber zuerst ging alles gut. Wir erfreuten uns an den schönen Löwenzahnwiesen, an den lustigen Rindern, die wild buckelnd und im Kuhgalopp mit uns mitliefen (hinterm Zaun natürlich) und am angenehmen Wetter. Es ging vorbei an einem Waldgottesdienst und auf einer Anhöhe machten wir eine kurze Pause. Weiter ging es zuerst durch den Wald, über einen tückischen Baum mit spitzen Ästen und dann über's Feld mit Blick auf Herbstein. Wir überquerten einen kleinen Weg, der überaus stark von Inliner- und Fahrradfahrern frequentiert wurde. Isa erklärte uns, daß es sich dabei um eine alte Eisenbahnlinie handelt, die nun für Radfahrer freigegeben war. Wir ritten unterhalb der Trasse. Leider war es ein wenig sehr morastig, so daß Fenjas hinterer Hufschuh beschloß, sich festzusaugen. Isa hatte einen Adlerblick und entdeckte ihn, obwohl er sich gut versteckt hatte. Vera war wenig entzückt und hatte doch etwas Mühe, das Ding wieder aus der Matsche zu holen. Da wir aber bald am Reitverein Herbstein waren, beschloß sie, den Hufschuh erst beim wegreiten wieder zu montieren. Beim Reitverein angekommen, wurde ein Teil der Pferde in der Reithalle und ein Teil außerhalb angebunden. Schattenplätze waren sehr begehrt, da es doch mittlerweile ziemlich warm war. Wir genossen das leckere Essen, das der 1. Vorsitzenden persönlich für uns gekocht hatte. Sehr gut! Leider benahm sich Saeta ein bißchen komisch, wollte sich auf dem Betonboden wälzen und stand auch in der Reithalle erstmal nicht mehr auf, so daß der Verdacht nahe lag, es könnte sich um eine Kolik handeln. Das bestätigte sich aber Gott sei dank nicht. Andrea beschloss aber trotzdem, den Ritt hier abzubrechen und direkt zurück zu unseren Ferienwohnungen zu reiten. Auch Hartmut, Verena und Rolf zogen diesen kurzen Weg vor, da auch ihre Pferde Probleme hatten (....da waren's nur noch 9). Die anderen machten sich ebenfalls auf den Weg. Nachdem mit Verblüffung festgestellt wurde, daß fast alle Frauennamen mit "A" endeten, beschlossen wir, uns das A-Team zu nennen. Fenja verlor noch einen Hufschuh und Vera mußte sich die Frage gefallen lassen: "Hast Du sie noch alle?" Wahrscheinlich waren aber die Hufschuhe gemeint. Außerdem behaupteten alle, daß sie jetzt wissen, wo der Hammer hängt (wo denn?). Leider fing Elfa beim ersten Tölt an zu lahmen, so daß Jutte die ganze Strecke zum Reitverein zurücklaufen mußte. Dort wurde sie von Rolf mit dem Hänger abgeholt (Elfa auch) und der Tierarzt wurde verständigt (... da waren's nur noch 8). Die restlichen Reiter konnten aber ohne Zwischenfall die erste Strecke beenden und erreichten gegen 17.00 Uhr die Unterkunft. Dort saßen verzweifelte Pferdebesitzer, kühlten Pferdebeine mit einer beachtenswerten Konstruktion aus Teichpumpe, Wasserschlauch und Autobatterie und warteten auf den Tierarzt. Als dieser dann endlich kam, war die Erleichterung groß. Elfa hatte einen Einschuss und leider war der Ritt für Jutta und sie damit beendet, aber nach 3 - 4 Tagen sollte die Sache überstanden sein. Saeta hatte den ganzen Mittag Gras in sich hineingestopft und konnte somit unmöglich an einer Kolik leiden, Minning hatte einen Kehlkopfinfekt und konnte aber weiter mit gehen und Benjamin hatte Glück, daß kein Blut spritzte. Auch er konnte mit Hufschuh gut weiterlaufen.

Unser Abendessen nahmen wir auf der Terasse ein, bei leichtem Nachtfrost, Wetterleuchten und Sternschnuppen). Irgendwie war es so gemütlich, daß keiner in den warmen Aufenthaltsraum gehen mochte. Nach und nach zogen sich alle in ihre Betten zurück und nur ein harter Kern blieb bis ca. 2.00 Uhr sitzen und hatte die allerbesten Ideen für die Zukunft. Ein Altersheim für unsere Mitglieder mit Pferden und zahnlosen Hunden, Zivis für Isis, Wasser auf Rädern usw. 0.k., der Averna war fast leer (danke Nicola) und Wein war auch nicht mehr viel da. Aber es war sooo lustig.
Andrea und Nicola

FREITAG:
Leider begann der Tag heute mit bedecktem Himmel und einigen Bedenken ob damit nicht vielleicht das gute Wetter beendet sei.
Die Müdigkeit und die Kopfschmerzen am Frühstückstisch ließen sich aber zumindest bei Vera eher auf die gestrige Sonneneinstrahlung , bei Verena auf eine beginnende Erkältung und bei einigen anderen wohl eher auf übermäßigen "AVERNA"-Genuß zurückzuführen.
(zum Thema Frühstück folgt hier noch das oft nachgefragte Rezept für das Vollkornbrot:
½ l lauwarmes Wasser (etwas mehr)
½ Würfel Hefe
2 El Gewürze nach Belieben
2 Tl Kräutersalz
½ El Salz
1 großer Becher Körner nach Belieben
½ kg Vollkornmehl
vermischen und in einer gefetteten Kastenform in den Ofen bei 200Grad (ca. 1 ¼ Stunde)

Da Hartmuts gestriges Leihpferd Gilfi heute nicht eingesetzt werden konnte und damit Vera ihren Kopf pflegen konnte, bestritt Hartmut heute die Vormittagsetappe auf Fenja. Minning durfte zum Glück wieder mit. Der Abritt erfolgte dann, geordneter als gestern, im Nieselregen. Das war für uns dann auch der Abschied von Andrea und Jutta, die im Laufe des Vormittags mit ihren Pferden abgeholt wurden (unter Zurücklassung von Sonnencreme - diese Optimisten !!!). Und tatsächlich im Laufe des Vormittags lösten sich die Wolken immer mehr auf, und wir konnten die schöne Landschaft bei eigentlich idealem Wetter genießen. Da wir uns heute an Isas Anweisungen zu halten versuchten (Abstand und Reihenfolge einhalten!), konnten wir auch einige lange Tötstrecken genießen. Auf einer längeren Zwangspause musste aus Bennis Hufschuh (mit Socken) ein Stein entfernt werden. Gleichzeitig führte Isa eine neue Form des Regenhosen-Lüftens vor (siehe Foto). Kurz vor dem Mittagsziel kam uns Rolf mit Isas Hund entgegen, der, obwohl klein, problemlos aufs Pferd springen und ein Stück mitreiten konnte. Während der Mittagspaus dösten unsere Pferde angebunden an der Schlossmauer.
(Verena)

Da wir eine halbe Stunde zu früh waren, konnten wir die herrliche Burganlage (12...?) bewundern mit Innenhof, altertümlichen Klos, Parkanlage incl. Pfau. Nach einer Wartezeit im Gasthaus "Zur Post", die uns wie Stunden vorkam, vertilgten wir Salat und Spargel auf der Terrasse und brachen dann nach 16Uhr wieder auf. Inzwischen war die Sonne herausgekommen, es wurde richtig heiß, und Vera nahm ihren angestammten Platz auf Fenja wieder ein, während Hartmut ihr Auto zurück zur Ferienwohnung fuhr. Auf dem Heimweg ritten wir eine Abkürzung durch ein liebliches Wäldchen, vorbei an einer russisch anmutenden Kapelle, kamen vorbei an einer riesigen Kuhherde incl. Kälber und Bullen (das es so was noch gibt!). Ansonsten verlief der Rückzug ohne weitere Zwischenfälle. Als wir bei der Ferienwohnung ankamen, war es richtig heiß, Badewetter! Die meisten Pferde wurden daher auch im Bach gewaschen, bevor sie ihr verdientes Kraftfutter bekamen..... Unser Kraftfutter bestand diesmal aus Petras Spaghetti und Hartmuts gegrillten Würstchen. Lecker!! (Wanderreittouren sollten in Schlemmerreittouren umbenannt werden!) (Nico)


SAMSTAG der 11.5.2002:
Schon beim Aufwachen stellten wir fest, dass es regnete; nein es goß wie aus Eimern! Außer mir wirkten jedoch alle wild entschlossen wirklich in dieses Unwetter hineinzutauchen und die griesgrämig wirkenden Ponies zu holen. Da wir den Abritt heute auf 9Uhr anvisiert hatten, kamen wir schon um 10 weg. Rolf und Hartmut -die Zurückbleibenden- konnten dem Wetter auch nicht entfliehen; der Paddock musste abgebaut werden, da wir in der kommenden Nacht auf dem Hoherodskopf übernachten wollten. Netterweise lieh mir Hartmut beim Abritt sein "Zelt" - ein äußerst praktischer Regenponcho, der sowohl Reiter, wie auch Sattel, Gepäck und das halbe Pferd trocken hält. Nur leider nicht die Unterarme, und so war ich dann gleich schön nass! Überhaupt war unser Ritt heute der Härtetest für die Regenausrüstung (gewachst, aus England, aus Australien, Friesennerz, modernste Materialien...), egal was man trug, mittags war niemand mehr richtig trocken! Wir rasteten in der "Flößerhütte", einem gemütlichen, 100-jährigen Häuschen mit offenem Kamin (der leider nicht brannte...) und etlichen Hirschtrophäen an der Wand. Dort verzehrten wir unsere geschmierten Brote und wurden gleichzeitig von Förster Jürgen, der extra gekommen war um uns aufzuschließen, über die Gegend informiert. Wir stellten tausende von Fragen und erfuhren viel Wissens- wertes über zugewanderte Waschbären, den Niedergang der Hasen, die Brunft der Hirsche (und des alten Försters), wie die Buche den Ahorn vertreibt und umgekehrt und dass der Vulkan vor 2 Millionen Jahren das letzte Mal "in Betrieb" war. Statt Jägerlatein gab´s dann noch ein bisschen Jägermathematik: für Jäger kann auch die 10 eine ungerade Zahl sein: ein Hirsch, der auf einer Seite 5 Enden hat und auf der anderen 3 ist nämlich ein Ungerader 10-Ender (und nicht etwa ein 8-Ender wie wir laienhaft vermutet hatten), eben Höhere Jägermathematik! Als wir aufgetaut, satt und weitergebildet aus der Hütte kamen hatte es doch tatsächlich zu regnen aufgehört! Leider lahmte Minning, und Verena musste sie führen. So ritten wir alle langsam, und da das letzte Stück des Weges an einer breiten Straße entlang ging, führten wir unsere Pferde auch. Als wir schließlich auf dem Hoherodskopf ankamen, in 764 m Höhe mit grandioser Rundumsicht, schien die Sonne (getreu Rainers Sprichwort: "Wer im Regen losreitet, kommt bei Sonnen- schein an").
(Nico)

Hoherodskopf, wunderschöner Fernblick! Isi-Nachtquartier mit solchem Blick! Hatten sie wohl noch nie!
Dann mussten die Lachmuskeln dran glauben: Martina saß im Badezimmer fest (Wiederholung vom Himmel- fahrtsritt 1999). Zum Glück stand schon vorsorglich ein Gästebett im Bad (kam wohl häufiger vor?!). Der Chef des Hauses versprach Martina zum Abendessen eine extra dünne Pizza zu backen, die passt dann gerade unter der Tür durch! Dann das entscheidende Kommando, "Achtung zurücktreten!". Mit viel Anstrengung wurde die Badtür eingetreten (im Film sieht das immer ganz einfach aus!). Ab jetzt ersetzte ein blaues Strohkordel den Schlüssel.
Nach dieser Aufregung wurde sich erst einmal mit Kaffee und Kuchen gestärkt. Dann besichtigten wir die Sommerrodelbahn (leider nicht in Betrieb!) und erwanderten den Taufstein (774m). Um 19.30 Uhr gab es ein leckeres Abendessen und einen gemütlichen, lustigen Abend mit unseren Gästen Thomas, Alma und Rene. Dann begann für Verena und mich die Nacht auf dem weichen Trampolin. Gute Nacht!
(Petra)


SONNTAG, 12.5.02:
Heute gab´s ein leckeres Frühstücksbuffet in unserem Gasthaus -
aber der Blick vom Vulkan verhieß nichts Gutes: Regenwolken...
Während des Putzens und Sattelns steigerte sich der Nieselregen allmählich zum Landregen. Naja, die Sättel waren sowieso von gestern noch klamm, und die darübergelegten Aldi-Tüten halfen auch nicht wirklich. Währenddessen trafen Isa und Rolf ein, und unser Sorgenkind Minni musste ein paar Mal auf dem Asphalt vortraben, damit über ihren heutigen Einsatz entschieden werden konnte. Diagnose: verdächtig! Also, kein Risiko eingehen und verladen (11 kleine Negerlein, da waren`s nur noch sieben...) Zum Verladen von Minni brauchte man dann genauso viel Zeit wie wir anderen zum Rückritt nach Herbstein brauchten, arme Verena! Wir anderen brachen im Regen auf, vorbei am Taufstein, und durch den feuchten Wald zu zwei wunderschönen Hochmoorflächen, auf deren einer sich die Niddaquelle befindet. An einer Waldwiese lag an unserem Wegrand in´s nasse Gras geduckt ein ganz kleines Rehkitz, das auf seine Mama wartete (Klar, dass wir zügig weiterritten und es nicht anfassten). Unser Wanderweg verlor sich irgendwann im Dickicht und Isa führte uns auf einem schmalen Trampelpfad durch den Wald. Zwischendurch kreuzten immer wieder kleine und größere Rinnsale unsere Spur, die den Wasserscheuen und den Hufschuhträgern zu schaffen machten. Kurz bevor wir den Hauptweg wieder erreichten, scheuchten wir noch eine Gruppe Wandererinnen (oder Wanderinnen?) auf, die gerade Pinkelpause hatten.... Nein, wie peinlich! Die armen hatten um diese Uhrzeit und bei diesem Sauwetter sicherlich nicht mit einer so massiven Störung gerechnet! Weiter ging´s an einem schönen Brunnen vorbei, dem "Anetten-Born". Aber bei soviel Wasser von oben und unten fand er heute keine Beachtung, außerdem lockte die nächste Töltstrecke. Und hier passierte dann auch gleich das nächste Malheur: obwohl wir (wie immer) ganz gesittet ritten, trat sich Gillingur ein Hufeisen ab. Die sofort eingeleitete Suche blieb leider erfolglos. So mussten wir die restliche Strecke im Schritt reiten, aber es war glücklicherweise auch nicht mehr weit bis zur Ferienwohnung. Mittags kamen wir an: ziemlich naß, aber zufrieden über die Durchhaltekraft unserer Ponies: Martina-Naggur, Nico-Bjarmi, Vera-Fenja, Petra-Mosa, Nicola-Gillingur, Rainer-Svertingur, Eva-Benjamin und natürlich Isa-Vinur.

Vera hat Glück im Streß: obwohl sie beim Abritt vergessen hatte ihr Auto abzuschließen, ist nichts geklaut worden; obwohl außerdem die Autotür aufstand und das Innenlicht brannte, ist die Batterie noch nicht ganz leer; - aber: in ihrer Hosentasche findet sie den Hotelzimmer-Schlüssel vom Hoherodskopf ("Ach, das hat die ganze Zeit beim Reiten so gedrückt..."). Danke Vera, dass ich Benni reiten durfte und danke Nico, dass ich Bjarmi reiten durfte!

Zu einem gemeinsamen Kaffee reicht`s noch, aber dann wollen doch alle aufbrechen, schließlich stehen die Pferde draußen im strömenden Regen. Bei dem Wetter sind die Anhänger mittlerweile in der nassen Wiese versackt, der Feldweg hat sich in einen strömenden Bach verwandelt - und es schüttet wie aus Eimern! Mit "manpower" schieben wir einen Anhänger auf den Weg, dort holt ihn Rainer (dem das offensichtlich Spaß macht) mit Nicolas Landrover ab und zieht ihn durch die Matsche nach vorne zum Parkplatz. Das machen wir insgesamt 4 Mal, und jedes Mal wird´s ein bißchen schwieriger. Nicolas roter Overall ist mittlerweile voll Wasser gelaufen: wie es oben in den Kragen reinläuft tröpfelt es unten an den Hosenbeinen wieder raus - o weh! Dann gibt´s natürlich noch etwas Verladestreß, warum ist dieser Pat Parelli nie da wenn man ihn braucht???

Aber trotz allem war unser Himmelfahrtskommando klasse! Sorgfältig vorbereitet und gut organisiert von Martina. Mit einer sehr netten Trekkingführerin Isa, die zwar ab und zu ein bißchen von uns genervt aber trotzdem immer fröhlich und guter Dinge war - und vor allem immer den Weg wusste (das haben wir nämlich auch schon ganz anders erlebt!). Super das immer griffbereite Begleitfahrzeug mit Anhänger von Rolf. Und last not least Hartmut, der sich mangels reitbarem Pferd dann dem Troß zugesellte und vor allem das Paddock-Auf- und Abbauen perfekt bewältigte (das macht nämlich im Regen auch keinen Spaß!). VIELEN DANK!

Als wir gegen 18 Uhr zu Hause ankommen, scheint die Sonne und es ist deutlich wärmer als im Vogelsberg!
(Eva)