Jubiläums-Nikolausritt am 10. Dezember 2006

Dieses Jahr übernehme ich die ehrenvolle Aufgabe einen Bericht über den 10. Nikolausritt zu schreiben. Der 10. Dezember begann für mich, im Gegensatz zu anderen Sonntagen, recht früh. Aber wenn man solch ein nettes Tagesprogramm hat, fällt das Aufstehen nicht all zu schwer. Der Wetterbericht im Autoradio auf dem Weg nach Ernsthofen sagte trockenes Wetter und gegen Nachmittag sogar ein wenig Sonnenschein voraus. Zu warm war es auch nicht, so dass die Pferde in ihrem dicken Pelz nicht so schwitzen mussten. Also eigentlich optimale Wetterbedingungen für so einen Ritt. Allerdings können sich auch Wetterfrösche irren… .

Im Eichwäldchen angekommen, bekam ich einen Anflug vorweihnachtlicher Stimmung als mir die hölzernen Nikoläuse freundlich entgegen lächelten und es überall sehr nett und weihnachtlich dekoriert war (Danke an Eva und Rainer für die Mühe, die ihr euch jedes Jahr für uns Reiterleute macht). Da sonst nicht mehr viel vorzubereiten war, begab ich mich in den Stall um die Pferde fertig zu machen. Danach begann das große Warten… .

Ziemlich schnell wurde klar, dass wir Rainer´s Zeitplan (Abritt 9:45) wohl nicht einhalten werden. Wirklich pünktlich war allerdings der Nikolausritt-Fotograf Rudolf (dem ich an dieser Stelle für seinen Einsatz danken möchte und auf dessen Fotos ich schon recht gespannt bin). Die ersten Ankömmlinge vertrieben sich die Zeit mit einem kleinen „Willkommenstrunk“und einem Geburtstags-Muffin (von Geburtstagskind Barbara), bis wir endlich nach dem mehr schlecht als recht (ich hoffe ich trete hiermit niemanden auf den Schlips) gesungenem Nikolauslied so um kurz vor halb 11 Uhr zu zwölft los ritten. Am Berghof stiessen Monika und Michael zu uns. Leider zeigte Vördis im folgenden leichte Konditionsmängel, sodaß die beiden es vorzogen, wieder nach Hause zu reiten, schade! Dieses Mal ging der Ritt nach Lützelbach zu Uli´s und Martin´s neuem Zuhause, wo Rieke und Sabine mit Glühwein auf uns warteten. Die Pause nutzte Eva, um ihre neueste Errungenschaft in Form einer Hanuta-Tasche zu präsentieren und selbstverständlich auch an uns den Inhalt dieser zu verfüttern. Die Sonne hatte sich den ganzen Tag noch nicht blicken lassen und bald nachdem wir wieder auf den Pferden saßen, begann es dann zu regnen. Aber was macht das schon: Erstens sind wir keine „Schönwetter-Reiter“, zweitens waren wir ja eh schon auf dem Heimweg und drittens wartete auf uns ein richtig schön beheiztes Reiterstübchen. In Ernsthofen angekommen wurden selbstverständlich erst die Pferde versorgt, bevor sich auch die Reiter bei einem gemütlichen Beisammensein im Warmen mit Essen und Trinken versorgten (hier nun ein Dank an Alle die zum Buffet beigetragen haben, war sehr lecker!). Nach und nach gesellten sich noch einige Nicht-Reiter in die Runde und sogar die Sonne schaute für eine kurze Zeit im Eichwäldchen vorbei.

Mir hat der Tag sehr gut gefallen. Ich war in diesem Jahr das zweite Mal mit Höfdingi dabei. Mit mir sind geritten: Rainer auf Magnus, Eva auf Svertingur, Anna auf Sophia, Rotraud auf Maria, Bernhard auf Lifsgladur, Hartmut auf Hrefna, Martina auf Naggur, Martin mit Pia, Uli auf Todd, Andrea auf Draumadis, Barbara auf Snörp, Monika auf Vördis, Michael auf Gymmir

Herzlichen Dank an Eva und Rainer, dass ich ihr liebes Pferdchen reiten durfte und so als einzige Nicht-Pferdebesitzerin am Nikolausritt teilnehmen konnte.

Miriam Bönning