Eine kleine Dickmadam......

.....fuhr mal mit ihren Menschen auf den Berghof.

Während die Menschen wohl geplant hatten besser Reiten zu lernen hatte die Dickmadam – im weiteren Lukka genannt – eher im Sinn das dortige Futterangebot zu testen und sich mit etwaigen Gleichgesinnten darüber auszutauschen, wie man seine Besitzer am effektivsten in den Wahnsinn treiben könnte.

Beim Einsteigen in den Hänger gingen wir Menschen, zum wiederholten Male in vergangener Zeit, eindeutig als Punktsieger hervor und erreichten dann nach eineinhalb Stunden entspannter Fahrt auf samstagmorgendlich leeren Autobahnen den Berghof.

Dort hatten sich schon am Freitag Sarah mit Bjartur und Ronja mit Seifur und ihrem Hund Aaron eingefunden. Rotraud mit Kátina, Bernhard mit seinem schönen, neuen Pferd Fnor, Anna H. mit Arvakur und Anna K. mit Lifsgladur waren kurz vor uns angekommen.



Ronja und Seifur
Sarah und Bjartur

Während Ronja und Sarah schon ihre ersten Reitstunden bei Marie hatten, bezogen unsere Pferde dann in den neugebauten Paddocks  Quartier. Der Weg dorthin erwies sich für Lukka als Lektion im Freispringen, weil bodengleich eingebaute Wasserablaufrinnen verständlicherweise  nur mit jeweils meterhohen Sprüngen überwunden werden können.



Rotraud und Katina
Anna H. Arvakur

Marie unterrichtete uns sehr konzentriert und freundlich und holte jeden an dem Punkt ab, an dem er sich gerade befand. Diesmal waren die Stunden besonders abwechslungsreich: unter anderem gab es eine „Springstunde“ für Ronja, Sarah und Anna K. und einen Ausritt für Anna K und Bernhard.



Bernhard und Fnor
Anna K. Lifsgladur

Die erste Reitstunde mit Lukka habe ich übernommen um Maries Nerven zu schonen. Schließlich bin ich erwachsen und selbst schuld, wenn mein Pony meint, wilde Dinge tun zu müssen! Was es dann auch aus Leibeskräften getan hat! Wie immer war das gute Stück dann in den weiteren Stunden brav, naja, so brav, wie sie halt sein kann und Charly war ganz glücklich mit ihrem Pony. In der letzten Stunde am Sonntag durfte Charly dann Somero, Maries Ägidienberger-Hengst reiten. Der ist (noch) braver und ermöglichte Charly an ihrem Sitz zu arbeiten. Ich glaube einige von uns Anderen hätten auch gerne mal Sitzkorrekturen nötig gehabt ;-)



Marie verliert nie die Geduld
Charly und Somero

Ob das Heu tatsächlich besser war als zu Hause hat uns Lukka nicht mitgeteilt (aber immer alles ratzeputz aufgefressen) aber das Essen für uns Menschen war wieder mal superlecker und spätestens beim zweiten Mittagessen am Sonntag, weiß man eigentlich schon während man sich mit dem Hauptgang vollstopft, weil es so gut schmeckt, dass das eigentlich ein Fehler ist: Es gibt nämlich immer auch noch Nachtisch!

Zusammenfassend kann man nur sagen: Es war wieder mal ein Rundum-zufrieden-und-verwöhnt-Wochenende auf dem Berghof! Vielen Dank an Marie und Uli!