16.10.2011 Herbstritt

Der diesjährige Herbstritt begann in Dorndiel und hatte die Wirtschaft "Hexenbembel" nahe Heubach zum Ziel.
Schon der Start war „actionreich“, als man nicht wie geplant sofort losreiten konnte, sondern erst zwei entlaufene Pferde einfangen musste, was Bernhard zu Fuß versuchte, während die restliche Gruppe hinter ihm her ritt.
Da die zwei Pferde im Galopp etwas schneller als Bernhard waren, verständigte man die Besitzer, um noch vor Mittag aufzubrechen.
Nun lief alles wie geplant und man konnte das tolle Wetter genießen: strahlend blauer Himmel und zweistellige Gradzahlen auf dem Thermometer.
Unser Weg führte uns durch den Wald. Als wir dort um die Ecke bogen und laute, knatternde Geräusche hörten, schoss auch schon das erste Motorrad in unser Blickfeld. Der Fahrer stoppte sofort als er uns sah und machte sein Motorrad aus, während es ihm die ganzen restlichen Motorräder seiner Gruppe gleichtaten. Dann verständigte man sich wer wo hin wollte und ließ die Motorräder, die den gleichen Weg wie wir nahmen, großzügig vor.
Weiter ging es zur ersten kurzen Rast, bei der eifrig Fotos geschossen wurden und Rotraud leckere Zimtschnecken verteilte. Leider vergaß sie vor lauter Verteilen ihre Gerte, was wir beim Weiterreiten nach kurzer Zeit bemerkten. So starteten Andrea mit Sophia und Bernhard mit Hrima sofort eine Rettungsaktion, um die Gerte zu holen. Nach längerer Zeit fing man an, sich Gedanken zu machen und fragte zwei zufällig vorbeikommende Reiterinnen, ob sie zwei von uns gesehen hätten, was sie nicht hatten und nun machte sich Rotraud mit Maria auf den Weg, um die zwei Vermissten und die verschollene Gerte zu suchen. Die Zurückgebliebenen waren jetzt sehr dezimiert. Es blieben nur noch Eva auf Rubin, Rainer auf Magnus, Anna auf Lifsgladur und Rebekka auf Katina zurück.
Nach einer gefühlten kleinen Ewigkeit kam der vermisste Teil der Gruppe wieder, sogar mit Gerte und man konnte den Ritt zum Hexenbembel fortsetzen.
Schließlich am Ziel angekommen, wurden die Pferde versorgt und sich anschließend in die Sonne gesetzt. Einige weitere Isifreunde hatten uns hier schon ohne Pferd erwartet (Vera, Ronja, Andrea, Nicole). Beim Mittagessen waren einige so hungrig, dass sie sogar mehrere Portionen verdrückten - der Ritt hatte hungrig gemacht!
Während die Zeit verstrich, man sich ausruhte, plauderte und sonnte, kamen immer mehr Leute zum Hexenbembel. Dies ging soweit, dass für die Sitzplätze lange angestanden werden musste und wir manche böse Blicke ernteten, da wir immer noch saßen und ihnen keinen Platz machten.   :-)
Schließlich erbarmten wir und der Hungrigen und machten uns ohne weitere Zwischenfälle auf den Heimweg.
Bei Rotraud wieder daheim, entspannten wir uns noch mal bei leckerem Apfelkuchen, den Rainer und Eva gebacken und mitgebracht hatten.
Vielen Dank für den gut organisierten Ritt und die vielen Leckereien. Es hat viel Spaß gemacht.

Mitgeritten sind: Rotraud auf Maria, Bernhard auf Hrima, Andrea auf Soffia, Anna auf Lifsgladur, Rebekka auf Katina, Rainer auf Magnus, Eva auf Rubin
                                                                                                                                                                                         Bericht von Rebekka